Große Fortschritte ermöglichen Auszug. Mobilisierung und Genesung für Intensivpatienten geglückt.

Ein älterer Mann mit grauem Haar sitzt an einem Tisch neben einer Backsteinmauer und winkt zur Begrüßung. Vor ihm ist der Lenker eines Rollators zu sehen.

Neumünster. Die Hose passt nicht mehr so richtig, scherzt Helmut, als er sich eine Tasse Kaffee nimmt. „Seit zwei Wochen schmeckt das sogar wie Kaffee und nicht nur heiß“, berichtet er. Dass er überhaupt wieder eine Tasse Kaffee genießen kann, war 10 Wochen vorher kaum denkbar.

Ein älterer Mann mit weißem Haar und gestreiftem blauem Hemd sitzt an einem Tisch im Freien an einer Backsteinwand. An seinem Hals trägt er ein medizinisches Gerät und vor ihm liegt eine Gehhilfe.

Bis zu einem Konzertbesuch war alles in Ordnung, blickt er zurück. Dann verlor er plötzlich das Bewusstsein. Koma, eine schwere OP am Kopf und ein langer Krankenhausaufenthalt waren die Folge. Entsprechend geschwächt, auf durchgehende pflegerische Hilfe und Geräte angewiesen, verließ er das Krankenhaus und zog in die Wohngemeinschaft Gadeland der PNT Pflegedienste ein.

„Das haben meine Kinder ausgesucht und das haben sie sehr gut gemacht“, lobt Helmut die Entscheidung der Familie. Sie hätten sich einige Möglichkeiten angeschaut, sagt er. Die Entscheidung sei damals auf Neumünster gefallen. „Das ist wunderschön hier und noch dazu Erstbezug“, teilt er die Euphorie, mit der seine Kinder von der Wohngemeinschaft geschwärmt haben.

Stolz kann er auch auf seine gesundheitliche Entwicklung sein. Regelmäßige Therapie und die Betreuung durch das Team in der Wohngemeinschaft brachten Helmut langsam wieder auf die Beine. „Das Personal ist richtig toll hier“, schwärmt er. Der Physiotherapeut ist im Gesundheitszentrum Gadeland direkt gegenüber. Die Wege sind kurz und effektiv. Das ist auch das Anliegen der PNTler. Hier wird betont: „Es ist uns ganz wichtig bestehende Möglichkeiten auch optimal zu fördern.“ So kann sich das Team um die Bewohner fast individuell kümmern. Der Gemeinschaftsraum in der Wohngemeinschaft ist ein toller Treffpunkt für alle, egal in welchem gesundheitlichen Zustand sie sind. „Es ist uns schon wichtig, dass alle Bett und Zimmer regelmäßig verlassen.“

Das Konzept geht auf. Die erste Tasse Kaffee von Helmut war ein toller Teilerfolg, der gemeinsam gefeiert wurde. Noch immer wird er künstlich ernährt und die Atemkanüle zeugt von dem, was Helmut in den vergangenen Jahren durchgemacht hat. Doch das nächste Zwischenziel ist schon ins Auge gefasst. Eisessen in der Bäckerei, die unter der WG ist, ist schon geplant. Das zeigt auch das Konzept der Wohngemeinschaften von PNT. Den Teams ist wichtig, dass eine Förderung realisiert wird und die Einrichtung möglichst nicht die letzte Station ist. Im Fall von Helmut hat das toll funktioniert. Gerade mal 7 Wochen ist er nun in der Wohngemeinschaft.

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Intensivwohngemeinschaft Neumünster

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Steffi Kalfac

Pflegedienstleitung
Ambulante Kinderintensivpflege

PNT Kinderintensivpflege

b. d. Lohmühle 7 23554 Lübeck

Karoline Boeck

Stellvertretende Pflegedienstleitung
Ambulante Kinderintensivpflege

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